03.05.2018

Zisterzienser-Priorat Neuzelle soll wie geplant gegründet werden

Vorbereitungsphase positiv beendet

Die Weichen sind gestellt: Das Zisterzienser-Priorat soll wie geplant während der Bistumswallfahrt am 2. September in Neuzelle gegründet werden. Zuvor, am 20. August werden in Heiligenkreuz sechs Mönche ausgesandt.


Abt Maximilian Heim und Mönche aus dem Stift Heiligenkreuz sowie Bischof Wolfgang Ipolt, Generalvikar Alfred Hoffmann und Mitglieder der Bistumsleitung trafen sich im St. Wenzeslaus-Stift in Jauernick. | Foto: Rainer Gast


Am Dienstag, dem 24. April trafen sich im St. Wenzeslaus-Stift in Jauernick Vertreter aus dem Stift Heiligenkreuz, dem Katholischen Büro Berlin-Brandenburg und dem Bistum Görlitz zu einem intensiven Gespräch, um Möglichkeiten des Ausbaus des Kanzleigebäudes in Neuzelle zu prüfen und festzumachen. Das Priorat soll wie geplant am 2. September diesen Jahres während der Bistumswallfahrt in Neuzelle gegründet werden.

Geistlicher Höhepunkt der 750-Jahrfeier
Die feierliche Errichtung des Priorates stellt den geistlichen Höhepunkt der Festveranstaltung zur 750-Jahrfeier der Gründung des Klosters Neuzelle dar. Dafür werden am 20. August (Fest des heiligen Bernhard von Clair-
vaux, Ordensvater der Zisterzienser) insgesamt sechs Mönche feierlich aus Heiligenkreuz nach Neuzelle ausgesandt. Genau vor 30 Jahren wurden an diesem Tag vier Mönche aus Heiligenkreuz ins Ruhrgebiet ausgesandt, um in Bochum-Stiepel ein Kloster zu gründen.
Bischof Wolfgang Ipolt zeigt sich nach dem Treffen in Jauernick sehr erfreut: „Für diese zuversichtliche Runde bin ich sehr dankbar. Die nächsten Schritte sind festgelegt, um ein zu-         kunftsträchtiges geistliches Zentrum zu schaffen.“ Der Bischof hatte die Mönche nach Neuzelle eingeladen.
Aus Heiligenkreuz waren zu dem Treffen Abt Maximilian Heim, Prior P. Meinrad To-mann und Hauptökonom P. Markus Rauchegger angereist. Abt Maximilian: „Mit großer Freude können wir in Neuzelle nach 200-jähriger Unterbrechung das klösterliche Leben an einem zisterziensischen Ort aufnehmen.“ (tdh)