04.03.2021

Fastenzeit und die Kar- und Ostertage bewusst begehen

Impulse für die Feier zu Hause

Wer kann, sollte die Fastenzeit und die Kar- und Ostertage auch in der Pandemie bewusst begehen. Dazu möchte der Fachbereich Pastoral ermutigen.

 

Zahlreiche Impulse und Vorschläge für die persönliche Gestaltung der Fastenzeit und der Kar- und Ostertage stellt der Fachbereich Pastoral derzeit wieder auf der Homepage des Bistums bereit.  „Mit unseren Anregungen möchten wir in der gegenwärtigen Situation dazu ermutigen, auch ohne gewohntes Pfarreileben etwas für den eigenen Glauben zu tun: Also daheim zu beten, in der Bibel zu lesen, Hausgottesdienste zu feiern, von zu Hause aus an Exerzitien teilzunehmen ...“, sagt die Leiterin des Fachbereichs Pastoral, Friederike Maier.
Dafür hat Referentin Luzia Neubert inzwischen etliche Impulse und Vorschläge zusammengestellt und ergänzt die Angebote ständig. „Wir gehen davon aus, dass sich die Pandemie-Situation bis Ostern nicht wesentlich verändern wird“, sagt Neubert. „Entsprechend werden wir für die einzelnen Kar- und Ostertage Gottesdienstvorschläge und andere Impulse bereitstellen und so Hilfen für die Feier zu Hause bieten.“ Für Gründonnerstag etwa werde es einen Vorschlag für eine Agape-Feier geben. Ebenso in Vorbereitung seien aber auch Tipps, was Gemeinden tun können, und Anregungen und Hinweise für die Hauptamtlichen.

Gebet und Gottesdienst in der Familie
Anregungen für Gottesdienste zu Hause oder das Gebet in der Fastenzeit finden sich aber auch jetzt schon auf der Homepage. Dazu lädt etwa das Netzwerk Gottesdienst mit Vorschlägen für Gemeinde, für Familien mit Kindern, aber auch für Singles, Alleinstehende und Alleinbetende ein, und ermutigt dazu, so ein Netzwerk der Verbundenheit von Haus zu Haus zu knüpfen. Vorschläge für Hausgottesdienste mit Kindern hat auch die Arbeitsstelle Kinderpastoral erarbeitet. Familien mit Kindern sind zudem eingeladen, jeden Sonntag an einer Online-Kinderkatechese teilzunehmen und sich dafür vorher Material herunterzuladen.
„Zeit des Hoffens“ sind Bausteine für Früh- und Spätschichten  überschrieben. Das Angebot richte sich besonders an junge Leute, so Neubert. Oder: Das ökumenische Projekt „Wort zum Tag“ biete täglich umfängliche geistliche Anregungen.
„Mit kurzen Video-Impulsen zu den einzelnen Fastensonntagen wollen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Bistum Zuspruch geben“, verweist die Theologin auf ein weiteres Angebot. Zum dritten Fastensonntag etwa werde Benediktiner-Bruder Jakobus Wilhelm an der Reihe sein. Reinhören sollten alle Interessierten auch mal beim Angebot „Alte und neue Schätze aus dem Gotteslob entdecken“. In einer Zeit, in der Gemeindegesang weithin wegfällt, kann hier mitgesungen oder neues Liedgut erlernt werden.

Neue Lieder lernen und Rezepte aus Osteuropa
Luzia Neubert weist aber auch auf Rezepte aus osteuropäischen Ländern für die Fasten-, Kar- und Ostertage hin. Sie werden von der Partnerschaftsaktion Ost bereitgestellt, die jeweils Gründonnerstag um Spenden für ihre Hilfsaktionen in Ost- und Südosteuropa bittet.

Alle Impulse und Vorschläge fortlaufend ergänzt unter: www.bistum-magdeburg.de

Von Eckhard Pohl