23.07.2015

Zweiter Band "Gesichter und Geschichten" ist erschienen

So vielfältig ist das Erzbistum Berlin

Berlin (aw). „Ich bin ganz aufgeregt, ich habe noch nie in einem Buch gestanden“, sagt Susanne Trotzki während der Buchvorstellung in der katholischen Buchhandlung Sonnenhaus in Berlin-Mitte. Sofort blättert sie in dem Buch „Gesichter und Geschichten 2“ auf Seite 139.

Susanne Trotzki ist eine von 15 Autoren, die in diesem Buch einen von 37 Menschen aus dem Erzbistum Berlin porträtiert haben. Wer die „Kirchplatz“-Moderatorin nicht kennt, erfährt am Ende des Artikels, dass sie bei Radio Paradiso arbeitet. Daneben ist ihr Umriss, eine Art Schattenriss in einem Bronzeton, zu sehen. „Diese Idee kam eher zufällig“, erläutert Walter Wetzler, der sowohl die Autoren als auch die Porträtierten fotografiert hat. „Als erstes hatte ich die Autorin Anja Goritzka fotografiert und da hat der Blitz nicht ausgelöst.“ Was dabei herauskam, sah aus wie ein Schattenriss – und hatte so viel Charme, dass der Gestalter Stefan Duda seinen Zuschlag für die Idee gab, neben den Sätzen zu den Autoren eben statt eines Fotos deren Umriss abzubilden.

Katholisch sein bedeutet mir ...
Neben Jahrgang, Wohnort und genauem Beruf (alle Autoren stammen mehr oder weniger aus der journalistischen Zunft) verraten diese Sätze auch, was ihnen das Schreiben und das Katholischsein bedeutet. „Damit wollte ich zeigen, dass alle, die in diesem Buch vorkommen, einen Bezug zur Kirche haben“, erläutert Christina Bustorf, die „Gesichter und Geschichten 2“ im Auftrag des Erzbistums herausgegeben hat. Die Autoren sind beispielsweise Reporter, Redaktionsleiter und Pressesprecher. Unter den Porträtierten sind unter anderem Ordensleute, Priester, Diakone, Haupt- und Ehrenamtliche, eine Küsterin und ein Senator.

Nicht mehr so „priester-lastig“
„Der erste Band war ja etwas priesterlastig“, gibt Diözesanadministrator Tobias Przytarski zu. „Der sollte auch zum Jahr des Priesters erscheinen, was allerdings nicht geklappt hat.“ So entstand die Idee, eine Buch-Reihe ins Leben zu rufen, die die so unterschiedlichen Menschen im Erzbistum, ihre Arbeit und ihr Engagement vorstellt.
Katharina Jany beispielsweise ist eine der Porträtierten. 1984 wurde sie offizielle Kontaktperson für Taizé auf DDR-Seite. Die gebürtige Berlinerin arbeitet heute drei Tage in der Woche in Dessau. „Herr Wetzler kam sogar extra dorthin, um mich in meiner Praxis zu fotografieren“, zeigt sich die Diplom-Psychologin beeindruckt.  


Übrigens: Dieser Band ist im St. Benno Verlag erschienen, also bei demselben Verlag, der auch den Tag des Herrn herausbringt.

Erzbistum Berlin: Gesichter und Geschichten 2,
St. Benno Verlag Leipzig 2015,
ISBN-13: 978-3-7462-4399-3

 

 

Das Buch "Erzbistum Berlin: Gesichter und Geschichten" beim St. Benno Verlag bestellen:

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