04.06.2014

Priesterweihe 2014

Johannes Rödiger

Der Weltjugendtag in Toronto im Jahr 2002, weckte in Johannes Rödiger die Berufung zum Priestertum

Erfurt (tdh). Johannes Rödiger ist einer von drei jungen Männern, die den längsten Teil ihrer Priesterausbildung im Berliner Seminar Redemptoris Mater absolviert haben, einer Einrichtung der Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges. Nur die letzte Etappe vor der Priesterweihe haben sie gemeinsam mit den anderen Weihekandidaten im Erfurter Prieserseminar verbracht.

„Man wächst mit der Berufung“
Es war während des Weltjugendtags 2002 in Toronto, als Johannes Rödiger beschloss, Priester zu werden. Doch schon vor seiner Reise nach Kanada war er „der Kirche nie fern gewesen“, sagt der 33-Jährige. Er war Ministrant und hat einen Firmkurs geleitet. Seit 1994 geht er den Neokatechumenalen Weg, studierte allerdings zunächst kurz Soziologie, bevor er sich nach dem Weltjugendtag entschloss, in das Priesterseminar Redemptoris Mater in Berlin einzutreten und so seinen Wunsch zu verwirklichen, Menschen Christus zu verkündigen.
Während seines Pastoralpraktikums hatte er dazu in der Pfarrei Maria unter dem Kreuz in Berlin-Wilmersdorf Gelegenheit. „Am Anfang war die Umstellung vom freien Studentenleben aufs Seminaristendasein nicht leicht“, erinnert sich Rödiger. „Aber rückblickend kann ich sagen, dass ich gerne da war. Die Zeit hat es leichter gemacht, und man wächst ja auch mit der Berufung...“