Anstoss
  • Anstoß 45/2013
    An diesem Wochenende finden landauf und landab die Martinsfeiern statt: Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ziehen mit Lampions durch die Dunkelheit. Wenn die Feier gut gestaltet ist, ist der heilige Martin auf einem weißen Pferd dabei, der einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels abgibt.  
  • Anstoß 44/2013
    Da geht sie zu Ende, die Zeit mit dem alten Gotteslob. Fast 40 Jahre hat das alte durchgehalten und ich kann mich noch gut an seine Einführung erinnern.
  • Anstoß 43/2013
    Am vergangenen Samstag wurden im Bistum Magdeburg zwei Familienväter zu ständigen Diakonen geweiht. Die Wege dorthin waren je eigene. Die Arbeit in der Gemeindepastoral, in Schule und Schulseelsorge einerseits und Klinikseelsorge andererseits waren Wegmarken und sind zugleich sicher nur Bausteine bei der Entfaltung dessen, was dieses Ereignis jedem persönlich bedeutet.
  • Anstoß 42/ 2013
    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn der dann die Wahrheit spricht.“ Dieser Satz ist ein Klassiker zur Erziehung. Er kommt als unumstößliches Prinzip daher und ist plausibel. Jedes Kind versteht ihn so, wie er gemeint ist: Der Vertrauensverlust durch Lüge ist nicht einholbar. Eine Lüge lässt alles, was man danach behauptet, im Zwielicht des Zweifels erscheinen und die Vertrauenswürdigkeit des überführten Lügners bröckeln.
  • Anstoß 40/2013
    Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Frage, wer sich im Alter um die Eltern kümmern soll, in der Familie besprochen wurde. Wie können die verschiedenen Aufgaben auf die Schultern aller Familienmitglieder verteilt werden? Beim wem können die Eltern wohnen, wenn es allein nicht mehr geht?
  • Anstoß 39/2013
    Auf mehrere Weise wurde ich in letzter Zeit mit dem Tod konfrontiert: einmal durch einen Todesfall, der mich sehr beschäftigt hat. Dann ist mir aufgefallen, dass im Sonnengesang des berühmten Franz von Assisi in der letzten Strophe der Tod vorkommt und dort als „Schwester“ bzw. Bruder bezeichnet wird. Schließlich wurden wir, die Gottesdienstbesucher, in einer normalen Sonntagsmesse aufgefordert, uns gut auf unseren Tod vorzubereiten. Diese Aufforderung ist mir hängen geblieben: was bedeutet es, sich auf seinen Tod vorzubereiten?
  • Anstoß 38/ 2013
    Juli 2013; zwei Wochen nach der großen Flut. In Biederitz, das beim großen Hochwasser im Großen und Ganzen trocken geblieben ist – nicht zuletzt dank vieler Helferinnen und Helfer, wird gefeiert. Nach all dem Sandsäcke füllen, Dämme bauen und Deichwache laufen gibt es nun als Finale ein Dorffest.
  • Anstoß 37/2013
    Ich bin meiner Zeit wohl etwas hinterher gewesen. Nach drei Wochen Nachrichtenpause, hatte ich mit halbem Ohr eine Meldung aus dem Wahlkampf aufgeschnappt, die mir nachging: Veggie-Day – was sollte das denn sein? Und dann gleich per Gesetz?
  • Anstoß 36/ 2013
    Vor einiger Zeit diskutierte ich mit einem Bekannten über die Situation der Christen hier in Leipzig. Schätzungsweise achtzig Prozent der Leipziger gehören nicht zu einer der christlichen Kirchen. Als Grund hierfür wird oft die Kirchenpolitik der DDR angeführt. An was die vielen Menschen glauben, ist ungewiss.
  • Anstoß 35/2013
    „Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen. Wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.“

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