Anstoss
  • Anstoß 6/ 2014
    Kürzlich bin ich bei der Lektüre – es ging um Misereor und die großen christlichen Hilfswerke - auf eine Tatsache gestoßen, die mich erstaunt hat: es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen der Spendenbereitschaft der glücklichen Menschen und der Spendenbereitschaft der unglücklichen Menschen. Und zwar sieht es so aus: glückliche Menschen spenden mehr!
  • Anstoß 5/ 2014
    Vier Uhr früh – mitten in der Nacht wird die Wohnungstür aufgerissen. Polizei stürmt in die Zimmer. Der Vater wird ans Bett gefesselt, die Kinder weinen. Die Mutter wird auch nicht zum schreienden Baby gelassen. Die Familie hat kurz Zeit, für jeden das Nötigste zu packen. Der Rest bleibt zurück.
  • Anstoß 4/2014
    Es gibt wieder etwas zu diskutieren, zu streiten und zu polarisieren: Baden-Württemberg will in einem neuen Bildungsplan für alle Schulformen, die Erziehung zu mehr Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt verankern.
  • Anstoß 3/ 2014
    Der Komiker Karl Valentin beschrieb einmal ein pädagogisches Grundprinzip: „Sie brauchen Kinder nicht zu erziehen, sie machen einem sowieso alles nach.“
  • Anstoß 2/ 2014
    Für dieses Jahr habe ich einen Kalender, der nach Wochen aufgeteilt ist. Er ist nicht sehr groß, passt sogar in meine kleinste Tasche, die in etwa die Größe eines „Gotteslobes“ hat. Aber er hat es in sich. Denn auf jeder Wochenseite gibt es neben einer Zeile, die mit der Frage überschrieben ist: „Was ist dein Ziel diese Woche?“ auch eine Aufgabe.
  • Anstoß 51-52/ 2013
    Über Papst Franziskus gibt es inzwischen eine unzählige Menge von Artikeln, Geschichten und Büchern. Der Petersplatz ist voll, wenn er auftritt und seit die „Time“ ihn zum „Mann des Jahres“ gekürt hat, ist er mehr als je eine Person des allgemeinen öffentlichen Interesses. Auch Nichtchristen interessieren sich für ihn.
  • Anstoß 50/ 2013
    „Ich will auch hören, was passiert!“ Meine kleine Tochter ist ungehalten: der Info-Radiosender verspricht ihr vollmundig Action und dann kommen doch nur Nachrichten und Kommentare. Also bloß das übliche Erwachsenenzeug, wo ihrer Meinung nach eben nichts passiert.
  • Anstoß 49/ 2013
    Vor kurzem fiel mir in einer Kramkiste ein kleines Holzkästchen in die Hände. Irgendwann hatte ich es geschenkt bekommen. Unter einem Klappdeckel verbarg sich nichts weiter als eine Sprungfeder, eingespannt zwischen zwei Haken.
  • Anstoß 48/ 2013
    Alle Jahre wieder naht der vorweihnachtliche Stress, der sich aus der Hatz nach Geschenken, dem Ertragen von unglaublichen Mengen an Süßigkeiten und dem allgegenwärtigen Geschmack von Zimt und Nelken in allem Möglichen zusammenbraut. Alle Jahre wieder wird dagegen lamentiert und auf die Adventszeit als eine stille und besinnliche Zeit hingewiesen. Bislang war das umsonst und fast wirkungslos.
  • Anstoß 47/2013
    Das erste Mal – und das ist jetzt schon einige Jahre her – habe ich schallend gelacht. Als mein kleiner Sohn voll Inbrunst mit ausgebreiteten Armen schmetterte: „Ehre sei Gott in der Höhle“. Die Melodie war perfekt gesungen, der Text brachte mich zum Lachen, und dann zum Nachdenken. „Ehre sei Gott in der Höhle“.

Seiten