Anstoss
  • Anstoß 51-52/ 2013
    Über Papst Franziskus gibt es inzwischen eine unzählige Menge von Artikeln, Geschichten und Büchern. Der Petersplatz ist voll, wenn er auftritt und seit die „Time“ ihn zum „Mann des Jahres“ gekürt hat, ist er mehr als je eine Person des allgemeinen öffentlichen Interesses. Auch Nichtchristen interessieren sich für ihn.
  • Anstoß 50/ 2013
    „Ich will auch hören, was passiert!“ Meine kleine Tochter ist ungehalten: der Info-Radiosender verspricht ihr vollmundig Action und dann kommen doch nur Nachrichten und Kommentare. Also bloß das übliche Erwachsenenzeug, wo ihrer Meinung nach eben nichts passiert.
  • Anstoß 49/ 2013
    Vor kurzem fiel mir in einer Kramkiste ein kleines Holzkästchen in die Hände. Irgendwann hatte ich es geschenkt bekommen. Unter einem Klappdeckel verbarg sich nichts weiter als eine Sprungfeder, eingespannt zwischen zwei Haken.
  • Anstoß 48/ 2013
    Alle Jahre wieder naht der vorweihnachtliche Stress, der sich aus der Hatz nach Geschenken, dem Ertragen von unglaublichen Mengen an Süßigkeiten und dem allgegenwärtigen Geschmack von Zimt und Nelken in allem Möglichen zusammenbraut. Alle Jahre wieder wird dagegen lamentiert und auf die Adventszeit als eine stille und besinnliche Zeit hingewiesen. Bislang war das umsonst und fast wirkungslos.
  • Anstoß 47/2013
    Das erste Mal – und das ist jetzt schon einige Jahre her – habe ich schallend gelacht. Als mein kleiner Sohn voll Inbrunst mit ausgebreiteten Armen schmetterte: „Ehre sei Gott in der Höhle“. Die Melodie war perfekt gesungen, der Text brachte mich zum Lachen, und dann zum Nachdenken. „Ehre sei Gott in der Höhle“.
  • Anstoß 45/2013
    An diesem Wochenende finden landauf und landab die Martinsfeiern statt: Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ziehen mit Lampions durch die Dunkelheit. Wenn die Feier gut gestaltet ist, ist der heilige Martin auf einem weißen Pferd dabei, der einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels abgibt.  
  • Anstoß 44/2013
    Da geht sie zu Ende, die Zeit mit dem alten Gotteslob. Fast 40 Jahre hat das alte durchgehalten und ich kann mich noch gut an seine Einführung erinnern.
  • Anstoß 43/2013
    Am vergangenen Samstag wurden im Bistum Magdeburg zwei Familienväter zu ständigen Diakonen geweiht. Die Wege dorthin waren je eigene. Die Arbeit in der Gemeindepastoral, in Schule und Schulseelsorge einerseits und Klinikseelsorge andererseits waren Wegmarken und sind zugleich sicher nur Bausteine bei der Entfaltung dessen, was dieses Ereignis jedem persönlich bedeutet.
  • Anstoß 42/ 2013
    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn der dann die Wahrheit spricht.“ Dieser Satz ist ein Klassiker zur Erziehung. Er kommt als unumstößliches Prinzip daher und ist plausibel. Jedes Kind versteht ihn so, wie er gemeint ist: Der Vertrauensverlust durch Lüge ist nicht einholbar. Eine Lüge lässt alles, was man danach behauptet, im Zwielicht des Zweifels erscheinen und die Vertrauenswürdigkeit des überführten Lügners bröckeln.
  • Anstoß 40/2013
    Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Frage, wer sich im Alter um die Eltern kümmern soll, in der Familie besprochen wurde. Wie können die verschiedenen Aufgaben auf die Schultern aller Familienmitglieder verteilt werden? Beim wem können die Eltern wohnen, wenn es allein nicht mehr geht?

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