Anstoss
  • Anstoß 19/2015
    … ist an diesem Sonntag ein Blumenstrauß für unsere Mütter, denn es ist Muttertag. Wer dazu jetzt einen Anstoß lesen möchte, den muss ich allerdings enttäuschen. In diesem Jahr erlaube ich mir, es den Kindern zu überlassen, ob und wie sie an ihre Mütter denken wollen.
  • Anstoß 18/2015
    Gewöhnlich denkt man beim Thema Aufbruch besonders an jungen Menschen: Ein Kind erlebt den ersten Schultag. Meist wird dieser Tag groß gefeiert und die Umwelt spürt vielleicht deutlicher als das Kind selbst, dass nun eine Phase der Kindheit vorbei ist.
  • Anstoß 17/2015
    Letzten Freitag wehten die Fahnen auf Halbmast. Ich fuhr mit meinen Töchtern in die Schule und natürlich kam schnell die Frage: Warum? „Na, wegen der Trauerfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes, die heute stattfindet.“
  • Anstoß 16/2015
    Kennen Sie „Halleluja-Schlümpfe“? Ich auch nicht. Aber vor einigen Jahren begegnete mir dieses Wort seitens einiger Jugendlicher. Sie waren Menschen begegnet, deren demonstrative Glaubensfreude sie als aufgesetzt und unecht empfunden hatten.
  • Anstoß 15/2015
    Als ich vor einigen Wochen von Mainz nach Leipzig wechselte, um die Aufgabe des Priors des Dominikanerklosters anzutreten, entschloss ich mich, vor dem Umzug vieles auszuräumen und wegzuwerfen, um nicht mit zu viel Gepäck umzuziehen.
  • Anstoß 13/2015
    Vielleicht können Sie mir nachfühlen. Obwohl ich die Ordnung liebe und es sehr mag, wenn alles aufgeräumt und an seinem Platz ist, sieht es bei mir im Handumdrehen chaotisch aus. Ich will das nicht, ehrlich!
  • Anstoß 12/2015
    Meral sorgt nicht nur für einen neuen Haarschnitt, sondern mit einer frischen Frisur auch für ein positives Lebensgefühl. „Seit wir hier sind haben wir immer gearbeitet.“ Meral gehört zur zweiten Generation der Gastarbeiterfamilien aus der Türkei.
  • Anstoß 11/2015
    Ab und zu habe ich in Leipzig zu tun. Solche Tage beginnen in der Regel selbstverschuldet etwas hektisch. Wenn der Wecker klingelt, drehe ich mich noch einmal um und muss mich nachher umso mehr beeilen, damit ich den Zug gerade noch erwische.
  • Anstoß 10/2015
    Immer wieder gibt es Situationen, wo man mutlos ist und sich selbst und auch den anderen keine Verbesserung und nichts Gutes mehr zutraut. Gerade auch die „guten“ Vorsätze am Anfang eines Jahres oder am Anfang der Fastenzeit provozieren solche Erfahrungen:
  • Anstoß 09/2015
    Ich erinnere mich noch gut als einer meiner Freunde, mit dem ich Religionsunterricht, Erstkommunion und Firmung hatte, zu Wallfahrten, RKW und später zu Jugendurlauben fuhr – mit dem ich also in der DDR – kirchlich durch dick und dünn ging, sich eines Tages vorsichtig outete.

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