Agb
  • Anstoß 15/21
    Ich suchte ein Bücherregal. Es sollte nicht 0815 sein, farblich zu meinen anderen Möbeln passen und natürlich jede Menge Bücher tragen können. Dank ebay-Kleinanzeigen bin ich fündig geworden.
  • Anstoß 14/21
    Da saß noch spät ein Mann in der Kirche, der mich beim Hinausgehen ansprach. „Hallo Lissy.“ Mit Mütze und Maske erkennste ja nicht gleich jeden. Es war Basir. Er sprach akzentfreies Deutsch.
  • Anstoß 12/21
    Manchmal bleiben Worte hängen. Plötzlich melden sie sich. Solche Worte habe ich vor einiger Zeit im Gottesdienst gehört. Jesaja wirft seinem eigenen Volk vor, dass es nur an sich denkt. Das wird böse ausgehen.
  • Anstoß 11/21
    Letzte Woche war ich bei den Zisterzienserinnen in Helfta und interviewte Schwester Sandra für eine Radiosendung. Ich war neugierig, wie in Klöstern gefastet wird, wo doch das klösterliche Leben ohnehin jede Menge Verzicht bedeutet.
  • Anstoß 10/21
    Hör auf! Tausendmal gehört, gesagt. Wenn uns etwas nervt oder zu weit geht, zu lange dauert. Eigentlich ist es mit dem Hören in der deutschen Sprache eine merkwürdige Sache.
  • Anstoß 09/21
    Die Wüste, ein Ort der Grenzerfahrung. Es gibt hier die Hitze des Tages und die Kälte der Nacht, die Einsamkeit und die Einöde, all die Strapazen und Entbehrungen, die zur Wüste dazugehören.
  • Anstoß 08/21
    Manchmal sind wir ja richtig mutig. Und das ganz unbewusst. Mit „wir“ meine ich all jene, mich eingeschlossen, die in Gottesdiensten (als das möglich war) oder zu Hause so manches Kirchenlied singen, dessen Text es in sich hat.
  • Anstoß 07/21
    Reich Gottes ist das Top-Thema von Jesus. Tyrannen sollen vom Thron gestürzt und Niedrige erhöht werden. Die Sünder werden an üppig gedeckte Tische geholt. Ungeister werden vertrieben, Aussätzige rein.
  • Anstoß 06/21
    Pablo Picasso, der spanische Maler, konnte kein Englisch. Eines Tages besuchte ihn Charlie Chaplin.  Der englische Schauspieler konnte kein Spanisch und kein Französisch.
  • Anstoß 05/21
    Nein, es geht nicht um das Unwort des Jahres und ausnahmsweise auch nicht um die Corona-Pandemie. Es geht um ein schillerndes Wort aus der modernen digitalen Welt: „Viral gehen“.

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