23.11.2012

Tag des Herrn-Beilage

Zwischen Tradition und Moderne: Kirche im Dialog

Vor 50 Jahren wurde das Konzil eröffnet - ein Jubiläum, das der Kirche in Deutschland vielfältige Denkanstöße gibt. Der Tag des Herrn hat dieses Ereignis zum Thema einer Beilage gemacht.

In diesen Tagen jährt sich die Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils zum 50. Mal. Manches von der Aufbruchstimmung die damals herrschte – so berichten zumindest die Zeitzeugen – scheint heute verflogen. Mancher spricht sogar davon, die Kirche befinde sich in einer grundlegenden Krise. Der Tag des Herrn hat das Konzilsjubiläum sowie den zurzeit in der deutschen katholischen Kirche laufenden Gesprächsprozess und andere in den ostdeutschen Bistümern stattfindende Erneuerungsprozesse zum Anlass für eine Beilage genommen. Mit einer Reihe von Beiträgen wollen wir Ihnen Anregungen geben, sich selbst ein Urteil über die Lage unserer Kirche zu bilden und sich bei ihrer Erneuerung dort einzubringen, wo es Ihnen möglich ist. - Die Beilage können Sie hier als PDF downloaden (2 MB).

Kommentare

Die westliche Kirche ist bereits seit Jahrhunderten in der Krise, als sie statt bischöflichen Konzils als Höchstorgan der Kirche den Papst als Vertreter Christi einsetzte. Das war die erste grosse, gottwidrige Häresie, die den weiteren Verfall und die Verweltlichung der westlichen Kirche, ihre Spaltung von Orthodoxen und die ketzerische freimaurerische Reformation bestimmte. Die Rettung der westlichen Kirche wäre es, tapfer ihre Schuld für Übel der Welt, Räuberei des Kapitalismus (die Frucht des Protestantismus) etc. zuzugeben und zum reinen Apostolischen Glauben (dass orthodoxe Kirche intakt aufbewahrt hat) zurückzukehren. Dann wird Protestantismus von selbst verschwinden. Er protestiert doch gegen der Verfälschung der Christi Lehre. Auch wenn selber ketzerisch ist. Dann wird die Kirche wieder einig, und sie könnte dadurch den Heiligen Geist (der sie längst verlies) wieder zurück gewinnen und mit voller Kraft das wahre unverfälschte Evangelium ergreifen und predigen. Dann kämen auch junge Menschen in ihr Obhut, denn sie warten darauf. Doch sie ist so in ihrer Unwahrheit erstarrt, dass es kaum in ihr Kräfte gibt, die in diese neue wahre Sicht aus ihrer Trägheit ausreißen könnten. Gott helfe! Adrian Roum